von Thomas Salvador.
Verweise, sog. HyperLinks oder Links, sind ein wesentlicher Bestandteil von HyperText-Dokumenten und somit auch von HTML-Dokumenten. In diesem Kapitel betrachten wir sie daher sehr ausführlich.
Teil 2: Teil 3:Dies ist Teil 1 des Kapitels.
Zunächst wird geklärt, was genau unter einem Link verstanden wird und wie Netzadressen (URLs) aufgebaut sind.
Dann schauen wir uns an, wie man einzelne Stellen in Dateien als mögliche Ziele für Verweise erklärt.
Danach kommen wir zu den möglichen Arten von Verweisen in und zwischen HTML-Dateien und zu anderen Diensten. Dies ist sehr ausführlich geschehen, damit Sie sich einen Überblick verschaffen können.
Die Ausführungen werden mit der Betrachtung von anonymen Verweisen abgeschlossen.
Links sind erstmal nicht mehr als normale Verweise, wie Sie sie auch aus Büchern (z.B. siehe Seite X) kennen. Sie sind nur erheblich leistungsfähiger.
Die Referenz auf eine Seite läßt sich in einigen Schritten verallgemeinern:
Diese Verweise sind von unterschiedlicher Präzision, lassen sich jedoch auf eine allgemeine Form bringen:
Beschaffungsstelle - Ort - Name und Art - Stelle im Objekt
dabei ist die Beschaffungsstelle etwa der Name eines Händlers oder Bibliothek, über die das Dokument beschafft werden kann. Der Ort ist die genaue Position, etwa Regal X Fach Y. Name und Art identifizieren das Dokument eindeutig: etwa Titel, Bestellnummer oder Signatur und den Typ, etwa Buch oder Video. Die Stelle ist schließlich die Position im Buch oder Video.
Soweit ist das nichts Umgewöhnliches, auch wenn das Beispiel zugegebenermaßen etwas seltsam ist.
Im WWW funktioniert das genauso, der Verweis ist die (genaue) Adresse des Dokumentes:
Beschaffungsstelle - Ort - Name und Art - Stelle im Objekt
In der entsprechenden Terminologie ausgedrückt
InternetDienst - Rechnername und VerzName - Name und Art - StelleImObj
Dies müssen wir nur noch syntaktisch anpassen
Internetdienst://Rechnername/Verzeichnisname/Name.Art#Stelle im Objekt
So etwas nennt man den Uniform Resource Locator (URL) des Dokumentes. Mit ihm läßt sich jedes Dokument, jedes Bild, jeder Text, jedes Irgendetwas im Netz Verfügbare eindeutig identifizieren. Im Falle von Texten bis auf das einzelne Zeichen genau. Und das Ganze weltweit. Und nur einen Mausklick entfernt. Nicht unbeeindruckend, nicht wahr? Nicht umsonst heißt es, daß Internet würde die Welt zum Dorf machen. Genauer macht es sie sogar zur Streichholzschachtel. Raum (und Zeit) sind (hier) nicht mehr relevant.
Die Beschaffung des Dokumentes erledigt der Internetdienst für Sie, das Heraussuchen und Anzeigen der Stelle bzw. allgemeiner die Verarbeitung Ihr Browser.
Wichtig: Bei Verzeichnissen wird immer der Schrägstrich "/" benutzt, auch wenn sich die HTML-Dateien z.B. auf DOS-Rechnern befinden, wo normalerweise der Backslash "\" verwendet wird.
In HTML werden mögliche Ziele durch den a name-Tag gekapselt
(genauer: Tag Beispiel: "Name"
Vereinfachend kann man auch
schreiben, d.h. der Endtag ist hier optional. Der Autor zieht die (aller-)erste Form vor,
gibt also praktisch einem Wort oder auch einer Überschrift einen Namen. Beachten
Sie bitte, daß der eingeschlossene Text in keiner Form hervorgehoben wird. Diese
Vorgehensweise ist also sicher. Dies ist auch im Hinblick auf XML dringend zu empfehlen. Gewöhnen Sie es sich gleich richtig an, dann brauchen Sie sich nicht umgewöhnen. Auch ist es im Source sehr übersichtlich.
Der eigentliche Name (hier: body) sollte in Anführungsstriche eingeschlossen werden.
<a name="body">Bodyinformation</a>
<a name="body"></a>Bodyinformation
<a name="body">Bodyinformation
Teil 2
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