von Eric Horn.
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Teil 1 |
In diesem Teil:
Wenn Sie keine Mapping-Funktion nutzen wollen, brauchen Sie nichts weiter zu machen - also nicht einmal eine leere Datei erstellen. Sollten Sie aber die Mapping-Funktion nutzen wollen, müssen Sie im Hauptverzeichnis Ihres Servers eine Datei namens "mapping.txt" erstellen und dort alle Einträge hinterlegen. Die Einträge haben folgende Struktur:
/ehemalige-datei ; /neue-dateiWurde also beispielsweise die ehemalige Datei "http://www.meine-seite.de/impressum.html" umbenannt in "http://www.meine-seite.de/info.html" und die Datei "http://www.meine-seite.de/ueber-mich.html" in die Datei "http://www.meine-seite.de/personalities/index.html", dann sähe die Datei "mapping.txt" folgendermaßen aus:
/impressum.html ; /info.html /ueber-mich.html ; /personalities/index.html
Wie man schon am Beispiel sieht, ist das Mapping an sich sehr flexibel. Man kann auch Dateien kreuz und quer innerhalb von Unterverzeichnissen verschieben. Wichtig bei allen Angaben ist die Referenzierung als absolute Adresse mit führendem Slash ("/") - alle Angaben müssen also immer vom ROOT aus erfolgen.
Jedes Mapping erhält eine eigene Zeile, die Angaben von altem und neuem Dateinamen werden mit " ; " (in Worten: Leerzeichen Semikolon Leerzeichen) getrennt. Es ist wichtig, dass diese Trennung strikt eingehalten wird, da sonst die einzelnen Mapping-Angaben nicht korrekt aufgeteilt werden können.
Die Anzahl der Umleitungen, die man auf diese Weise installiert, ist beliebig. Es sei hier allerdings darauf hingewiesen, dass natürlich viele Umleitungen auch ziemliche Server-Kapazitäten verbrauchen und die Reaktionszeit der eigenen Seite bei 404er-Fehlern drastisch bremst. Man sollte dieses System also nicht einsetzen, um auf bequeme Art und Weise normale Umleitungen zu installieren.
Wie läuft nun das Script ab? Das lässt sich am besten Anhand eines vereinfachten Ablaufplans zeigen:
Bei 404er-Fehler Umleitung auf Dokument /404.php3
Die eigentliche 404er-Seite wird also immer ausgegeben - einzige Ausnahme ist das Auffinden einer Ersetzung durch die Mapping-Funktion. Dann bekommt der Benutzer vom internen "Fehler" gar nichts mit.
Natürlich meldet das Script nicht nur fehlende Seiten, sondern auch fehlende Grafiken, Hintergrundbilder etc. Auf diese Weise ist man immer auf dem Laufenden, welche Fehler sich noch auf der eigenen Homepage tummeln.
Die Frage, ob man Benachrichtigung per e-Mail oder per LOG-Datei bevorzugen sollte, ist Geschmackssache. Ich gestehe ein, dass ich die Funktion "LOG-Datei" extra für diesen Artikel implementiert habe - ich benutze eigentlich immer nur die Benachrichtigung per e-Mail, weil man so am schnellsten auf Fehler aufmerksam wird. Das kann aber auch zu einer wahren Mail-Flut führen, wenn sich viele Fehler auf der eigenen Homepage tummeln. Dann sollte man aber spätestens überlegen, ob es nicht Zeit für einen Relaunch ist...
Noch ein paar Worte zur Geschichte des Programms seien mir erlaubt. Dieses Skript ist ursprünglich für einen Domain-Verbund entstanden, in dem sechs eng miteinander verzahnte Domains von vier Redakteuren teilweise überschneidend bearbeitet wurden - wodurch natürlich viele Probleme durch Cross-Links entstanden. Daraus erklärt sich auch die Differenzierung zwischen internen und externen Fehler. Bei einem internen Fehler, der durch einen Link von Domain A auf eine fehlende Seite von Domain B ausgelöst wurde, entstand der Fehler natürlich auf Domain B. Bescheid bekommen musste allerdings der Redakteur von Domain A, weil er seinen Link überprüfen musste. Wurde der Fehler auf Domain B aber durch einen Link außerhalb des Domainverbundes erzeugt, war natürlich der Redakteur von Domain B die richtige Ansprechperson, denn er musste sich bei Bedarf mit dem Betreiber der externen Webseite in Verbindung setzen und eine Abänderung des Links erbeten. Auch wenn ich in dieser Version des Scripts davon ausgehe, dass es nur einen Webmaster gibt, habe ich die Unterscheidung beibehalten. Dies resultiert einfach aus meiner Erkenntnis, dass man aufgrund des unterschiedlichen Subjects besser einschätzen kann, wieviel Arbeit es sein wird, den Fehler zu beheben. Interne Fehler, die man selbst korrigieren kann, lassen sich zumeist schneller beheben, als wenn man erst die e-Mail eines externen Webmasters herausbekommen und ihn dann auch noch in einer e-Mail lang und breit anschreiben muss - und alles für einen einzigen Link.
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Teil 2 |
Eric Horn
http://www.horn-netz.de
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