von Thomas Salvador.
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Teil 1 |
Kommen wir nun noch zu den Möglichkeiten, das Erscheinungbild zu verbessern.
In Teil 1 hatten wir die Syntax einer Framedefinition kennengelernt als
<frame name="Bezeichner" src="URL" />
Optional kann man nun noch weitere Attribute bei frame angeben.
Mit dem scrolling-Attribut wird das Verhalten der ScrollBars gesteuert.
Es kann die Werte yes, no und auto annehmen, wobei auto die Voreinstellung ist.
auto führt also dazu, dass ScrollBars genau dann angezeigt werden, wenn Sie notwendig sind,yes blendet Sie kontinuierlich ein undno unterdrückt ihre Darstellung.In den allermeisten Fällen ist auto schon optimal.
Ich rate dringend davon ab, ScrollBars generell abzuschalten. Jemand mit geringerer Bildschirmauflösung oder Elementen auf dem Desktop (ShortCut-Leisten u.ä.), ist möglicherweise nicht in der Lage den Browser groß genug zu ziehen, um etwas ohne Scrolling zu sehen.
<frame name="Bezeichner" src="URL" scrolling="auto" />
Dokumente haben im Browser einen Abstand zum oberen und unteren bzw. zum linken und rechten Rand. Sich gegenüberliegend Ränder sind gleich breit. Bei Frames ist das ebenso. Hier gibt es einen Rand zur oberen und unteren bzw. zu linken und rechten Framekante. Die Breite des linken und rechten wird mit marginwidth, die Höhe des oberen und unteren mit marginheight eingestellt. Dieser Wert entspricht von seinem Sinn und von seinen Auswirkungen her, in etwa cellpadding bei Tabellen.
<frame name="Bezeichner" src="URL" marginwidth="2" marginheight="2" />
Per Voreinstellung kann man die Größe eines Frames mit der Maus verändern. Das noresize-Flag verhindert dies.
Es ist sofort klar, dass man, wenn man einen Frame nicht mehr verändern kann, man auch die umliegenden nicht mehr verändern kann.
Denn, wenn man einen Frame z.B. schmaler macht, macht man seien Nachbarn breiter und umgekehrt.
I.a. rate ich von der Verwendung ab. Es gibt zwar sicher Momente, wo man dies benötigt, aber denken Sie bitte daran, dass Besucher das Set und die Inhalte möglicherweise anders sehen, als Sie und insbesondere nicht den Frameinhalt komplett dargestellt bekommen.
<frame name="Bezeichner" src="URL" noresize="noresize" />
Das wohl Schlimmste in dem Zusammenhang, was Sie machen können, ist die Kombination von
noresize="noresize" und scrolling="no" zu
<frame name="Bezeichner" src="URL" noresize="noresize" scrolling="no" />
Das ist sozusagen böse. Jemand, der den Browser nicht groß genug machen kann (und auch mit 1024x768er Schirmen passiert das, weil man schließlich nicht nur den Browser sehen muss), kann eine solche Site nicht benutzen. Er sieht die Inhalte nicht vernünftig und kann sie weder hineinscrollen, noch die Dimensionen des Framesets korrigieren, um den Fehler zu beheben.
Auch der frameset-Tag verfügt über optionale Attribute.
Zwischen den Frames liegen Rahmen. (Man kann auch sagen, die Frames sind umrandet, aber sie liegen zwischen den Frames, wie ein Gitternetz).
Die Dicke der Rahmen kann mit frameborder eingestellt werden. Wir erkennen hier eine Analogie zum Attribut border bei Tabellen.
<frameset ... frameborder="2">
Das ist dann standardgerecht. Damit dies auf möglichst allen Browsern funktioniert, sollten
Sie noch border und framespacing hinzufügen.
<frameset ... frameborder="2" border="2" framespacing="2">
Die Rahmenfarbe ist kein Standard, wird jedoch von beiden besonders verbreiteten Browsern unterstützt und ist ein rein visuelles Feature. Es sei daher rasch erwähnt. Es kann natürlich gut sein, dass der ein oder andere Browser das Attribut ignoriert. Bei der Rahmenfarbe wird das wohl nicht wichtig sein. Die Farbkodierung ist die übliche, die wir im Anhang Farben des HTML-Kurses kennengelernt hatten.
<frameset ... bordercolor="#XXXXXX">
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Teil 3 |
